Harald_on_Bike

Hobbies

Es gibt Menschen, die behaupten doch tatsächlich, dass kochen eines meiner Hobbies sei. Das ist FALSCH. Ich koche, weil ich es kann und gar nicht so schlecht. Dabei ist es unerheblich für wieviel Personen und mit wie vielen Gängen.

Menschen, die mit mir im Ausland unterwegs waren oder liebe Gäste die mal zuhause vorbeischauen wissen das.

Mein ältestes Hobby ist das Motorradfahren. Eine alte Bekannte aus Frankreich meinte einmal: „Harald, das ist kein Hobby, das ist deine Passion.“ Vielleicht hatte sie recht.

Aber immerhin fahre ich jetzt schon seit fast fünfzig Jahren. Und das ohne Totalschaden, sowohl an mir wie an den Mopeds 😄.

Ein, zwischenzeitlich auch mehr und mehr professionell betriebenes Hobby ist ganz gewiss das fotografieren. Seit beinahe 50 Jahren renn ich jetzt bei jeder Gelegenheit mit einer Kamera rum. Meine erste war eine AGFA mit Rollfilm. Bald kam auch eine Großformat BOX, aber auch so etwas wie eine Agfamatix für die Hosentasche. Meine Erste Spiegelreflex war dann eine von Revue, mit vielen Objektiven und Zubehör. Ihr Ende kam 1980, natürlich im Urlaub. Sie konnte den Vibrationen der Enduro in Kappadokien nicht mehr ertragen. Sowohl Body wie ein Objektiv hatten sich nach über 4.000 Kilometern auseinander gerüttelt. Einen Tag war ich damit beschäftigt die Teile wieder so zusammenzusetzen, dass sie wenigstens noch die Heimreise funktionierte.

1987 kam dann nach, mehreren, unterschiedlichen Marken und Modellen der Schritt zur Canon EOS, der Ersten überhaupt. Canon EOS 620 und 650 und Objektive mit EF, eine Revolution für mich.

Seitdem spielten Kompaktkameras in meinem Leben eher eine untergeordnete und nun, durch das Smartphone überhaupt keine Rolle mehr für mich.

Aber ich hatte natürlich einige, davon Analoge wie auch Digitale. Digital war nach einer kurzen Zeit mit einer Analogen auch die zweite Kamera für Unterwasser.

Dahlie
Biene-Makro

Aber ich will bei der Canon EOS bleiben. Die ersten Preise waren selbst für Einsteigermodelle exorbitant hoch. Als 2003 die EOS 10 D, für mich eine echte Semipro-Kamera mit einem Gehäuse aus Magnesiumlegierung und einem Gewicht, wie ich es gerne habe musste ich zuschlagen. Natürlich mit viel Zubehör und neuen Objektiven. Der Formfaktor von 1,6 war zwar im Telebereich eine Bereicherung. Aber mit Makro oder 50mm Objektiv nicht immer ein Gewinn.

Mit dieser Kamera war dann auch endlich klar, wohin der Weg gehen wird.

Aber damals hatte ich eben auch noch meine digitalen Kompaktkameras zum Tauchen eben. Ich kann mich noch an Tauchgegenden erinnern, wo ich der erste Taucher mit einer digitalen Kamera unter Wasser war. Leider waren die Originalgehäuse der Hersteller der größte Schwachpunkt. Dicht geht anders, aber das merkt man oft erst bei 30 Tiefe, oder wenn man wieder auf dem Boot sitzt.

Trompetenfisch

Da ich mir Mitte 2005 eine EOS 5D zugelegt hatte, war der Schritt mit ihr unter Wasser zu gehen kein allzu großer mehr. Anfang 2006 beschädigte mir ein, unangenehmer Mittaucher das Gehäuse im Reinigungsbecken. Bemerkt habe ich das erst als ich hinter den Mandarinfischen her war und das Display plötzlich flimmerte. Der Urlaub war damit fototechnisch erledigt.

Wieder zuhause brauchte ich einige Monate mich zu einer Unterwasserausrüstung für die 5D durchzuringen. Der Anschaffungspreis eines Kleinwagens und das hohe Gewicht, das sich ja beim Fliegen bemerkbar macht waren die Gründe des Zweifelns.

Aber 2007 kam dann die EOS 5D im Hugyfotgehäuse auf den Philippinen zum ersten Mal zum Einsatz. Welch Ergebnisse. Klasse Body, tolle Objektive alles Pro von Canon ergaben tolle Aufnahmen. Die Ausrüstung habe ich noch, ist etwas vergrößert worden und es wird mit zwei großen Unterwasserblitzen gearbeitet. Als Objektive setze ich vom Fisheye bis zum 100er Makro und allem dazwischen ein. Da Makroaufnahmen meine Leidenschaft unter Wasser sind, geht es natürlich zumeist mit dem 50er oder 100er Makro ins Wasser. Vollformat ist eben doch ein wenig mehr.

Mit der 5D hat sich auch meine gesamte Ausrüstung in Richtung Pro verändert. Seit 2009 bin ich CPS-Member bei Canon. Das heißt, mehre Bodys, Linsen von 14 bis 400mm, Blitz etc. alles Canon L.

Seit 2009 biete ich meine Aufnahmen auch bei unterschiedlichen Fotostockern wie Fotolia, Shutterstock und anderen an.

Und irgendwann kam dann die Canon EOS 5D II, Ende 2014 auf den Markt. Seitdem ist das meine Kamera für alles andere außer tauchen. Seit Ende Juli 2017 nutze ich nun auch die EOS 5D IV, ein Hammergerät.

Da ich nicht gerne Objektive wechsele, kommt wohl auch vom Tauchen, da muss ich vorher entscheiden was und wie ich fotografieren will, trifft man mich schon mal mit drei Bodys und unterschiedlicher Optik daran an.

Noch mehr Fotos?

Es gibt noch viel mehr. Dazu aber bitte weiter auf die entsprechenden Seiten.