Motorrad

So lange ich denken kann

habe ich irgendwie was mit den Mopeds zu tun und fahre nun seit über 50zig Jahre so gut es noch geht 🙂

liitle harald

So fing es an

Bereits 1955 im zarten Alter von 10 Monaten begann ich mich an die ersten, echten Mopeds zu gewöhnen. An die Marke kann ich mich nicht mehr erinnern.

Aber schon 1956 übernahm ich auch den Lenker.

Hier mit meiner Mutter und ällteren Schwester auf der 175er Herkules meines Vaters.

Dies war auch die erste Maschine, die ich alleine fuhr. Mit 12 Jahren wurde sie schon mal aus dem Schuppen geholt, wenn es niemand mitbekam.

Im nahe liegenden Wald konnte dann schon fleissig geübt werden.

Mit 16 machte ich meinen Mopedschein. Nach einem Fehlkauf, einer Herkules wurde das erste zugelassene Fahrzeug eine Kreidler. Die Zeit bis zum Motorradführerschein wurde mit diversen Zündapps, Herkules, Dkw, Triumph und einer Horex überbrück. Da wurde dann das Kreidler Nummernschild schon mal missbraucht.

Geschraubt wurde immer selbst. Werkstatt konnte ich mir damals nicht leisten.

Heute sieht das anders aus, die Hightech macht das selbermachen immer schwerer.

Hrex

Ein Hammer

Die Horex 450

war ein echter „Dampfhammer“. Schade, dass es so etwas heut nicht mehr gibt.

Ich hab den Bock aus einer Scheune geholt. Leider waren die ganzen durchgeführten umbauten damals für mich nicht wieder rückgängig zu machen.

Der grüne Käfer mit dem Blaulicht hatte damals nie eine Chance. Gott sei Dank. Mir war sie knapp zwei Jahre.

Honda 350 CB

Die erste Offizielle

Honda CB 350

Die 350er Twin hatte damals 36 PS und lief knapp 180 kmh.

Sie war mein erstes, käuflich erworbenes und zugelassenes Motorrad. Ich hatte sie knapp drei Jahre. In der Zeit wurde sie mehrmals umgestylt. Eigentlich ein gutes Moped. Hatte dann aber Probleme mit den Nockenwellenlagern.

Unterschied

Kaum ein Unterschied

Alt und Neu

Die „Alte“ 350er Twin und die „Neue“ 350er four. Mein Freund „Grippi“ war schon hier auf der Europabrücke masslos enttäuscht. Mehrere Reparaturen in Bologna halfen seiner four wieder auf den nach Hauseweg.Aber, mein Zweizylinder war auch der schnellere Bock.

Honda CB 750 K2

Die erste Vierzylinder

Ein geiles Teil

Für mich die erste 750er von Honda. Die K2 war für mich die Beste aus der Reihe. Genügend Dampf hatte sie immer. Und die xtausend Kilometer auf dem Tacho haben nie interessiert. Hab gerne an ihr geschraubt. Sie war es, die mich dazu brachte mir eine komplette Werkstatt einzurichten. Aber sie war es auch Wert – Schade, dass ich nicht mehr alle Fotos von ihr habe. Mit wenig Mühe wurde sie in einen Racer, Sporttourer oder echten Tourer umgebaut.

Grand Tourer

Auch als GT unschlagbar

Honda CB 750 K2 GT

Der 36 Litertank war auch gut für 800 km und mehr. Der Lenker war von Kawa, in Verbindung mit den Motorschutzbügeln war die Sitzposition die jeder damaligen wie auch heutigen Chopper überlegen. Und volle Kanne waren nie ein Problem.

Honda TK 125

Trail

Honda TL 125

Das war meine Kleinste aus dem Stall Honda. Eine echte Trial.

Der Scheinwerfer und das Rücklicht waren für den TÜV und Zwecks den Grünen. Da das Moped keine Lichtmaschine dafür hatte, kann man sich ja denken wie das damals lief. Für die Kontrolle war ein aussreichender Akku unter der Sitzbank.

Hnda XL 250

Für einen Urlaub

Honda XL 250

Die Gepäckbrücke wurde selbstgebaut. So passten die Koffer der 750er auch dran. Ersatzreifen, Reserverkanister für Sprit und Motorenöl waren damals noch dringend erforderlich. Man musste ja durch Jugoslawien und Bulgarien. Und in der Türkei gabs damals auch schon Eselskarren. Aber der Rest… Naja, dafür war die Türkei damals (1980) noch eine Reise Wert. Und die vierte Türkeireise wollte ich unbedingt mit dem Moped machen.Sie lief einwandfrei. Reifen- und Ölwechsel, ein kompleter Kundendienst (der Trip war etwas länger als 10.000 km) und ansonsten… Sprit. Gefahren wurde damals auch schon in Leder, liegt hinten auf dem Kanister…. aber, das Foto wollte man schon so haben.

Honda XL 250 - 2

Nach 15 Monaten

Die letzte Fahrt.

Nach knapp 15 Monaten wird sie wieder verkauft.Nicht weil sie Schlecht war, ganz im Gegenteil.

Ich wollte wieder etwas richtiges für die Strasse.

Honda CB 750 K%

Meine "letzte" Honda?!?

Sie war Schrott

Ich hatte sie mir als Unfallmaschine gekauft. Zuhause wäre ich bald aus allen Socken gefallen. Die Halbschale war die von meiner K 2. Zugegeben, der Auspuff war ohne TÜV. Aber nach dem ich die Maschine das erstemal damit anwarf war die Konsequez klar. Ich stellte das Ding so ruhig, dass sie kaum vom Originalsound zu unterscheiden war. Die Serienmässigen 63 PS hatte ich ihr auch schnell abgewöhnt. Irgendwo bei 90 PS hab ich aufgehört.

Die, damals neue 750er von Honda, es war damals glaube ich die VF hatte nicht den Hauch einer Chance.

BMW K1100 LT

Irgendwann kam Sie

BMW K1100LT

Es gab da noch ein paar Böcke. Ich erinnere mich auch noch an eine Herkules GS 250 aus dem Werksrennstall. Da hat so manch einer mit einem dieser Superstrassenrenner den Schwanz eingezogen der sie mal testen wollte. Immer getreu nach dem Motto „ich bin doch nicht Lebensmüde“ hatte man sie mir schnell wieder zurückgebracht. Auch eine Yamaha, FJ 1100 mit um die 150 PS war da mal. Und noch ein paar andere.1993 wurde es die LT 1100. Selbst die BWM Niederlassung in Essen konnte damals nicht verstehen warum ich die mit KAT wollte. Später stellte sich dann heraus, dass die KAT LT eine deutlich bessere Motorenkarakteristik hat als die ohne. Eine Turbine auf zwei Rädern ist sie heute, nach über 23 Jahren noch immer für mich. Nennenswerte Probleme – Fehlanzeige. Kleinere Defekte – kaum. Freude am Fahren – immer.

BMW K 1100 Lt - 2

Aus Freude am Fahren

Wohl die Letzte?

Alpentour – hier an den Krimmler Wasserfällen.

Es war gewöhnungsbedürftig – Kundendienste und Tanken. BMW – Freude am Fahren. Hier stimmt es.  Schade, dass man sich bei BWM dazu entschieden hatte dieses Supertriebwerk zu vergrößern und dann als Alptraum, quasi als Goldwing-Schreck neu aufzulegen.

Damals wie Heute ein Grund mehr die Maschine zu behalten.